Gruppenpsychotherapie

Bevor eine gruppenpsychotherapeutische Behandlung beginnt, erfolgt ein Erstgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Einschätzung Ihrer Beschwerden sowie Termine zur Diagnostik und Festlegung von Zielen. Die Gruppen bestehen aus 8 bzw. aus 12 Teilnehmern, die gemeinsam an einem Thema (z.B. Stressbewältigung, Schmerzbewältigung) arbeiten oder ein Entspannungsverfahren erlernen. Vorteile der Gruppenbehandlung sind die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch, das Lernen voneinander und die gegenseitige Unterstützung der Gruppenteilnehmer. In der Gruppe können zudem Methoden und Techniken angewendet werden, für die es mehrere Teilnehmer bedarf und die im Einzelsetting nicht zum Einsatz kommen können.

Stressbewältigung

Es werden praktische Fähigkeiten vermittelt, mit Stressbelastung besser umgehen zu können oder diese im Alltag möglichst zu senken. So können auch eine Kopfschmerzsymptomatik oder eine psychische Erkrankung positiv beeinflusst werden. Geübt werden emotionale Bewältigungsstrategien, Fertigkeiten zu Kommunikation, Selbstorganisation und Erholungsfähigkeit. Einen Schwerpunkt stellt die Bearbeitung stressverschärfender Einstellungen (z.B. Perfektionismus, hohes Kontrollbedürfnis, Harmoniestreben) dar. Der Austausch zwischen den Teilnehmern und aktives Üben sind wichtige Bestandteile des Therapiekonzepts.

Migräne- und Kopfschmerzmanagement

Erfahrungsaustausch und das Erlernen von Strategien im Umgang mit Kopfschmerz stehen ganz im Vordergrund: Themen sind akute Schmerzbewältigungstechniken, Planung und Umsetzung nicht-medikamentöser, vorbeugender Strategien, Emotionsregulation bei Kopfschmerz, Reduktion schmerzbezogener Ängste, Schmerz- und Krankheitsakzeptanz sowie Kommunikation über Schmerz im Umfeld.

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